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"Ib Hausmann zählt ohne Zweifel zu den führenden europäischen Klarinettisten.

Man möchte Hausmann als einen Meistersinger bezeichnen, der den blauen Ton beherrscht und den gelben und den zarten sowieso, und tatsächlich schwingt in seinem Spiel bei aller Kantabilität stets ein Moment von Sprache, eben von Mitteilung mit"
Norbert Ely „Deutschlandfunk“

Ib Hausmann, das große Erlebnis des Abends, blies, schrie und weinte und klagte und jubelte all dies sublimierte Lebensgefühl aus seinem Instrument.
Die Welt

 

Ib Hausmann ...ist ein begeisterter Interpret, klassischer und zeitgenössischer Musik

...der neben der klassischen Klarinette auch Es-Klarinette, Bassklarinette und Bassetthorn spielt. Er studierte in Berlin bei Ewald Koch und bei dem Pianisten des Beaux Art Trios, Menahem Pressler. Auch der Komponist György Kurtág hat seine künstlerische Entwicklung entscheidend geprägt.

Zu seinen musikalischen Freunden zählen Aleksandar Madzar, Alexander Lonquich, Dénes Várjon, Frank-Immo Zichner, Frank Gutschmidt, Stefan Litwin, Daniel Hope, Enrico Bronzi, Veronika und Clemens Hagen, Peter Bruns, das Trio di Parma und Streichquartette wie das Hagen-, Casals-, Vogler-, Pellegrini,- und Auryn-Quartett.

Gemeinsam  mit Lukas Hagen und Iris Juda gründete er das ENSEMBLE SERAPION.

Als Solist spielte Ib Hausmann mit verschiedenen Orchestern im In- und Ausland, u.a. mit dem Minnesota Symphony Orchestra im Wiener Musikvereinssaal und der Kammerphilharmonie Bremen in der Berliner Philharmonie. Er arbeitete mit Schauspielern, wie Klaus Maria Brandauer und Burghart Klaussner zusammen und widmet sich darüber hinaus improvisierter Musik und modernen Aufführungsformen.

Für die Aufnahmen der Klarinettensonaten von Max Reger (mit Nina Tichman) und einer CD mit Werken Berthold Goldschmidts, wurde er von der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. 2002 erschien bei EMI eine „Live-Aufnahme“ u.a. mit dem Quintett von Sergej Prokofieff, zusammen mit Tabea Zimmermann, Julia Fischer, Lars Vogt u.a.

Für die Deutsche Grammophon nahm er das Doppelkonzert für Klavier und Klarinette von Gerhard Frommel und die CD „Terezin“, Musik aus Theresienstadt, mit Anne Sofie von Otter und Christian Gerhaher auf. Diese CD wurde 2008 für den „Grammy“ nominiert.

Zusammen mit dem Pianisten Christoph Ullrich gab er über 200 Konzerte für Kinder in Deutsch- land, Österreich und Kolumbien. www.ohrwurm-projekt.de

Seine ersten Kompositionen schrieb er ab 1996, u.a. „Ohnung“ für Klarinette solo. Im Jahre 2010 komponierte er die Musik zu dem Märchen „Der Spielmann“ von Selma Lagerlöff.

Mit dem Jazz-Pianisten Michael Wollny arbeitet er ganz aktuell an einem „Kindertotenlieder“-Programm.

Ib Hausmann ist darüber hinaus Autodidakt als „klarinettisch-sprechender“ Pierrot, als Komponist und als Vater von zwei Kindern, mit denen er auch gemeinsam konzertiert.